Erfahrungen: Nach einer Knie-OP in der Reha
die orthopädische reha-klinik
Die Zeit nach dem Aufenthalt in der Reha-Klinik

Künstliches Kniegelenk:
Das neue Leben mit einer Knieprothese

Werner Schmidbauer bekam eine Knieprothese und machte anschließend seine Rehabilitation im Medical Park Chiemsee in Bernau-Felden. Dort lernt er das künstliche Gelenk einzusetzen, um wieder seiner Passion – dem Bergsteigen – nachgehen zu können.

Künstliches Kniegelenk: Übungen in der Reha

Ein künstliches Kniegelenk
für mehr Lebensqualität

Nach einer Knie-OP in die Rehabilitation

Irgendwann hat’s halt auch ihn erwischt, nicht nur ein bisschen, sondern heftig: Werner Schmidbauer - Moderator, Musiker, Bergsteiger, Münchner, Sympathieträger bis in den höchsten Norden - hat eine lange Leidensgeschichte. Erst hat es im Knie „geschnackelt“.Viele Jahre ist das her. Die Schmerzen waren zum Teil groß. Es folgten zwei Kreuzbandrisse und vier Meniskusoperationen. Zuletzt wurde ihm im Krankenhaus eine Knieprothese eingesetzt - ein sogenannter Doppelschlitten. Im März 2017 kam er für fünf Wochen in die Rehabilitations-Klinik für Orthopädie, Traumatologie und Sportmedizin Medical Park Chiemsee in Bernau-Felden.

wieder mobil dank knieprothese

Dort lernte er nach der Knie-OP wieder gehen, wollte Muskeln aufbauen, sollte das Knie belasten, in die Hocke gehen, aufstehen und seine Kondition stärken. Für einen, der seit 14 Jahren im Bayerischen Fernsehen die Sendung „Gipfeltreffen“ moderiert, überlebenswichtig. Zwar stehen die Gespräche, die Schmidbauer bei diesen Touren mit den Prominenten führt im Mittelpunkt. Das Auf- und Absteigen soll leicht, wie nebenbei wirken. Nun aber war die scheinbare Nebensache, das Gehen und Steigen, in den Mittelpunkt gerückt. Und musste wieder so selbstverständlich werden, dass kein Zuschauer denkt: Hinkt er? Hat er Schmerzen?

Die orthopädische
Rehabilitations-Klinik

Mit professioneller Hilfe zurück in den Alltag

In der Reha-Klinik für Orthopädie, Traumatologie und Sportmedizin Medical Park Chiemsee in Bernau-Felden kümmern sich 120 Mitarbeiter in Medizin, Pflege und Therapie darum, dass ein Patient nach einer Fuß-, Hüft-, Schulter-, Wirbelsäulen-, Hand- oder Knieoperation wieder da ist, wo er sein will und sein soll: ohne Schmerzen, zu Hause, am Arbeitsplatz, mit Freunden. Das ist das Ziel, an dem alle mit den Patienten arbeiten - den neuesten Stand der Wissenschaft stets im Auge.

individuelle reha-massnahmen

Hin und wieder wundert sich der Ärztliche Direktor und Chefarzt, Prof. Dr. med. Marcus Schmitt-Sody, wie früh Patienten nach einer Operation in die Reha-Klinik verlegt werden. Oft noch so schwach, dass sie im Bett liegen müssen. „Die Patienten bekommen eine phasenabhängige Therapie“, sagt der Chefarzt. Die verläuft natürlich anfangs sanft, sie bekommen Lymphdrainagen, manuelle Therapien, Gangschule, Massagen oder Krankengymnastik, bis sie selbstständig in die Therapieräume gehen können.

Drei Wochen Reha genehmigen die meisten Krankenkassen ihren Mitgliedern. Doch ein Drittel aller Patienten bleibt länger, weil medizinische Gründe das notwendig machen. Wie bei Werner Schmidbauer. Er blieb fünf Wochen. „Ich bin ein schlechter Heiler“, sagt er. „Die Ärzte waren verblüfft, dass es bei mir so langsam geht.“ Und als es ihm „mental nicht gut ging“, weil er ein fremdes Teil im Körper hatte – sein künstliches Kniegelenk – bekam er selbstverständlich psychologische Betreuung. Darüber ist er immer noch froh.

Bei uns ist der Patient keine Nummer, sondern ein Mensch, der ganzheitlich betrachtet wird.

Prof. Dr. med. Marcus Schmitt-Sody, Chefarzt Orthopädie, Medical Park Chiemsee

Kuenstliches-Kniegelenk-Ultraschall

So verläuft die Rehabilitation
nach einer Knie-OP

Lernen, die neue Knieprothese einzusetzen

Anfangs machte Werner Schmidbauer nach seiner Knie-OP im Bett Übungen an der Motorschiene. Später dann ging er in den Fitnessraum und stärkte mit Übungen an der Schlinge die Beweglichkeit und Stützmuskulatur. Seinen Tagesablauf während der Reha beschreibt Schmidbauer so: „Manchmal war schon vor dem Frühstück Therapie, nach dem Frühstück Visite, und am Mittag hast du schon wieder einen sauberen Hunger, weil du so viel getan hast.“

Er hat eine Menge Zeit investiert, um das operierte Knie wieder beugen zu können. Eine Bewegung die überlebenswichtig ist für jemanden wie Werner Schmidbauer, dessen Beruf das Bergsteigen und Befragen ist. Seit seiner Entlassung ist er ambulanter Patient. Anfangs kam er zwei- bis dreimal pro Woche nach Bernau in die Reha-Klinik, um die Muskeln noch mehr zu stärken und um die Bänder im Knie wieder belastbarer zu machen. Im Moment nur noch, wenn ihm der Tourneeplan Zeit lässt dafür.

Künstliches Kniegelenk Gymnastik
Künstliches Kniegelenk Therapie
Künstliches Kniegelenk

Nach der Knie-OP
zurück auf Tour

Die Zeit nach dem Aufenthalt in der Reha-Klinik

Inzwischen ist Werner Schmidbauer längst wieder auf Tournee, 60 Konzerte gibt er in fünf Monaten in Bayern, Österreich und der Schweiz. Oft kann er im Tourbus oder auf der Bühne sein künstliches Kniegelenk nicht ganz ausstrecken. Da merkt er, dass er noch nicht ganz der Alte ist.

Doch so sehr ihn der Alltag auch schult, „ich merke, ich werd scho g’schlampiger“, sagt der bayerische Liedermacher. Umso wichtiger nimmt er dann die ambulanten Therapiestunden in Bernau wieder. Er weiß schon, dass er ohne Hilfe und Anleitung nicht da wäre, wo er ist.

88 %

der Kniepatienten spüren eine signifikante
Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit.

1.000

Therapeuten unterstützen unsere
Patienten nach ihrer Operation.

Viele weitere Einblicke aus dem Klinik-Alltag sowie zahlreiche Daten und Fakten finden Sie im Medical Park Qualitätsbericht.

Dieser Artikel entstand mit beratender Unterstützung von Prof. Dr. med. Marcus Schmitt-Sody, Ärztlicher Direktor/Chefarzt Orthopädie im Medical Park Chiemsee/Prien Kronprinz.

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