Tiertherapie hund
Therpaie mit Pferden

Wie Tiergestützte
Therapie Menschen hilft

Die Lebendigkeit und Zutraulichkeit von Tieren wirkt auf viele Menschen aktivierend und motivierend. Aus diesem Grund kommt in den Medical Park Kliniken die Tiergestützte Therapie mit Hunden und Pferden begleitend zur therapeutischen Behandlung zum Einsatz.

Tiergestützte Therapie

Mit Vierbeinern zum Therapieerfolg? Tiere haben durch ihr Wesen einen besonderen Zugang zum Menschen. Sie lösen in uns positive Gefühle aus. Medical Park macht sich diese Eigenschaften in der neurologischen Rehabilitation zu Nutze. Doch nicht jedes Pferd und jeder Hund sind als therapeutischer Begleiter geeignet. Die Tiere müssen in der Lage sein, sich in kürzester Zeit auf wechselnde Bedingungen einzulassen und eine Bindung zum Patienten herzustellen. So wirken diese Tiere auf die Stimmung als auch auf die Motorik vieler Patienten stimulierend.  Die Arbeit mit Tieren – zur Begleitung der therapeutischen Behandlung – kann den Abbau von Ängsten und den Aufbau von Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl fördern –  eine besondere Zuwendung, die viele Patienten bei Medical Park schätzen.

Tiergestützte Therapie bei Medical Park

Medical Park bietet die tiergestützte Therapie sowohl mit Pferden als auch mit Hunden an. In den vier Kliniken Loipl, Bad CambergBerlin und Bad Feilnbach Reithofpark können die Patienten tierbasierte Reha-Angebote nutzen. Hier kann der Patient gemeinsam mit dem Tier seine Fähigkeiten trainieren - begleitet von geschulten Therapeuten. Ob Hund oder Pferd: Das Training mit diesen Tieren erhöht die Aufmerksamkeit, steigert die Eigeninitiative und wirkt sich positiv auf Sprache, Psyche und Bewegung aus.

Hundetherapie in der
Patienten-Behandlung

Hunde helfen Menschen

Der Hund ist als bester Freund des Menschen geradezu prädestiniert, um als „begleitender Therapeut“ positiven Einfluss auf die Patienten zu haben. Wie auch Pferde fördern diese Vierbeiner in der Arbeit mit den Patienten neben der Motivation und Konzentration auch die motorischen Fähigkeiten. Die Tiere ermöglichen in der Therapiesituation einen schnellen emotionalen Zugang zum Patienten und unterstützen die Therapie auf vielfältige Weise.  Sie helfen beim Abbau von negativen Einflüssen wie Stress oder Angst. Eine besonders hohe Relevanz hat die Arbeit mit Hunden bei Schlaganfall-Patienten, die sich auf dem Weg befinden,  körperliche und kognitive Fähigkeiten wieder zu erlangen. So kommen die Therapiehunde gerne unterstützend während der Rehabilitation zum Einsatz. Der Patient erhält vom anwesenden Therapeuten je nach Zielsetzung und Fähigkeitsstatus unterschiedliche Aufträge mit dem Hund in Interaktion zu treten. Hierbei kommen die unterschiedlichsten Materialien, vom Ball über die Therapiebank bis zum Kegel zum Einsatz. Darüber hinaus spielt die körperliche Beziehung zwischen Hund und Patient während der Therapieeinheit eine wesentliche Rolle. Das „Anfassen“ des Tieres – die körperliche Wärme, das Fell, etc.   stellt einen wesentlichen Bestandteil in der Therapie dar. Die Interaktion mit dem Therapiehund fördert die Aktivierung von körperlichen und geistigen Ressourcen.

Hundetherapie hilft die Lebensqualität der Menschen zu verbessern:

  • Die Bewegungsfähigkeit nach einem Schlaganfall zurück zu erlangen
  • Das Vertrauen in den eigenen Körper zurück zu gewinnen
  • Die Konzentrationsfähigkeit  zu verbessern
  • Bei Störungen der Körperwahrnehmung
  • Bei körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen von Kindern
  • Bei Verhaltensauffälligkeiten von Kindern
Tiergestützte Therapie mit Hunden
Hunde-Therapie

Behandlungserfolge
mit Hippotherapie

Auf dem Rücken der Pferde

Das Pferd begleitet den Menschen seit jeher, so hat sich im Laufe der Zeit eine besondere, intensive Beziehung zwischen Mensch und Reittier aufgebaut. Im Rahmen der therapeutischen Reittherapie wird diese nun erlebbar. Eine Therapie mit Pferden hat einen sehr positiven Effekt auf körperliche Funktionen sowie eine oft beobachtete, motivierende Wirkung auf die Psyche.

Besonders bei neurologischen Erkrankungen wurden positive Therapie-Effekte festgestellt. Insbesondere bei zentralen Bewegungsstörungen hilft das therapeutische Reiten und verbessert die Situation. Manche Behinderungen führen dazu, dass die Bewegungsfähigkeit eingeschränkt ist – die Folge sind Muskelabbau, Steifigkeit, Sensibilitätsstörungen und Ängste. Ein Therapiepferd und ein ausgebildeter Reittherapeut/in können Patienten zu mehr Mut, Selbstbewusstsein und Eigenständigkeit verhelfen. Die Beckenbewegung des Pferdes ähnelt dem menschlichen Gangbild. Diese dreidimensionalen, rhythmischen Schwingungen während der Gangart „ Schritt“ wirken sich insbesondere positiv auf die Rumpfaktivitäten des Patienten aus, der während der Therapie auf dem warmen Pferderücken sitzt und den Aufträgen des Hippotherepeuten/-in folgt.

Hippotherapie ist eine wertvolle Ergänzung in der neurologischen Rehabilitation. Sie bietet dem Patienten komplexe Bewegungserfahrungen, welche über herkömmliche Therapien für den Patienten nicht zu erfahren sind. Die Summe der Impulse fördert vier wesentliche Bereiche: Tonusregulierung, Symmetrie, Wahrnehmung und die Psyche. Besonders Patienten mit Schlaganfall oder MS profitieren davon.

Ramona Blume, Leiterin Therapie im Medical Park Bad Camberg

Tiergestützte Therapie mit Pferden
Hippotherapie

Bei diesen Krankheitsbildern ist die Hippotherapie besonders sinnvoll:

  • Hirnschädigungen (frühkindliche Hirnschäden, Schädel - Hirn – Trauma, erworbene Hirnschädigungen)
  • Nervenerkrankungen
  • Multiple Sklerose
  • Psychische Erkrankungen
  • Pädiatrische Erkrankungen

Dieser Artikel entstand mit beratender Unterstützung von Ramona Blume, Leiterin Therapie im Medical Park Bad Camberg.

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