BMG Wertschätzung

BETRIEBLICHES GESUNDHEITS-MANAGEMENT:
INVESTMENT IN DEN MENSCHEN

Der klassische Nine-to-five-Job wird zusehends zur Seltenheit, da in globalisierten und digitalisierten Zeiten immer und überall gearbeitet wird. Die Wertschätzung des Einzelnen kann da leicht zu kurz kommen. Mit der Einführung von Maßnahmen zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) können Arbeitgeber zeigen, dass ihnen das Wohlergehen ihrer Mitarbeiter wichtig ist. Von dieser wertschätzenden Haltung profitieren Angestellte und das Unternehmen gleichermaßen.

Meeting

Kleine und große Betriebe stehen in der Verantwortung: Einerseits muss die Belastung am Arbeitsplatz ein gesundes Maß einhalten, andererseits sollen gesundheitsfördernde Maßnahmen angeboten werden. Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist in diesem Zusammenhang vielen bereits ein Begriff. Weniger geläufig ist die betriebliche Gesundheitsförderung (BGF). Beide haben jedoch ein Ziel: Unternehmen fit zu machen.

Das BGM beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Prozessen, der Kultur und der Unternehmensführung. Es ist eine Management-Aufgabe, die von oben gesteuert wird: Belastungsfaktoren in der Arbeitsumgebung und am Arbeitsplatz der Mitarbeiter sollen gezielt angesprochen und minimiert werden. Führungskräfte sollten sich deshalb zum Beispiel im Bereich „gesunde Führung“ fortbilden.

Betrachtet man einmal das BGM im klassischen Sinn, so fußt dieses in der Regel auf vier Säulen:

  • Arbeitsschutz
  • Eingliederungsmanagement
  • Personalmanagement
  • Gesundheitsförderung

BETRIEBLICHE GESUNDHEITSFÖRDERUNG (BGF): DIE KLEINE SCHWESTER DES BGM

Für den Arbeitsschutz und das Eingliederungsmanagement gibt es viele klare Regelungen, die gesetzlich verankert sind – diese dienen dem Schutz der Mitarbeiter und Arbeitnehmer. Bei den Säulen „Personalmanagement“ und „Gesundheitsförderung“ sieht das allerdings ein wenig anders aus.

Die BGF dreht sich direkt um das Verhalten der Mitarbeiter: Sie soll helfen, den Lebensstil und den Arbeitsalltag der Beschäftigten nachhaltig positiv zu beeinflussen. Daraus lassen sich vier relevante Handlungsfelder ableiten: •

  • Ergonomie und Bewegung
  • Ernährung
  • Stressbewältigung und Entspannung
  • Suchtprävention

Die Maßnahmen können dabei je nach Betrieb sehr variieren: Das kann ein frischer Obstkorb sein, der bereitgestellt wird oder auch die Teilnahme an sportlichen Events wie einem Firmenlauf, auf den sich die Mitarbeiter gemeinsam vorbereiten.

Ergonomie und schonende Bewegungsabläufe sind für alle wichtig – ob am Schreibtisch oder an der Werkbank.
Mit einer gesunden und abwechslungsreichen Ernährung kommt man besser durch den Arbeitstag.
Nur wer zu Ruhe kommt, kann auch wieder Spitzenleistungen abrufen: Deshalb ist der Umgang mit Stress ein wichtiges Feld beim BGM.
Hoher Leistungs- und Erfolgsdruck lastet manchmal schwer auf Mitarbeitern. Sport ist ein idealer Ausgleich, um das innere Gleichgewicht zu halten.
Mit gutem Beispiel voran: Der Medical Park St. Theresien in Nürnberg ist ausgezeichnet als „Great Place to Work  ®“.

BGM & BGF UMSETZEN
KONZEPTE NACH MASS

Um einen Betrieb gesundheitsbewusster aufzustellen, ist viel Individualität gefragt – aber auch eine adäquate Personalführung sowie eine offene Fehler- und Feedbackkultur im Unternehmen. Dazu gehört natürlich auch die Etablierung attraktiver Angebote, die auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter abgestimmt sind.

Das BGM und die BGF spielt in größeren Unternehmen mit über 300 Mitarbeitern oft eine große Rolle. Es werden häufig sehr viele Möglichkeiten geboten – nicht nur während, sondern auch außerhalb der Arbeitszeiten.

Schwieriger wird die Umsetzung tatsächlich in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Hier fehlt es meist an Ressourcen: personell, zeitlich und finanziell. Und genau da besteht die Herausforderung guter BGM- und BGF-Maßnahmen: sie individuell für einen Betrieb zu entwerfen, zu implementieren und mit Nachhaltigkeit und Vorbildfunktion zu leben.

DIE MASSNAHMEN GREIFEN NICHT – ABER WARUM?

Viele Unternehmen wundern sich, wenn ihre Mitarbeiter das breite Angebot zu BGM und BGF nicht annehmen – sie sehen nur die möglichen Resultate davon:

  • Unveränderte Fehlzeiten
  • Mangelndes Bewusstsein über die gesundheitsfördernden Maßnahmen, die der Betrieb anbietet
  • Unzufriedenheit unter den Mitarbeitern
  • Häufige Wechsel in andere Betriebe

Der Schlüssel zum Erfolg: Unternehmen müssen lernen, dass die Angebote wirklich auf ihre Mitarbeiter und Abteilungen abgestimmt sein sollten. Oftmals kommt es nämlich zu tollen und großen und auch kostenintensiven Aktionen – aber diese gehen nicht ansatzweise auf die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter ein.

DIE BESTE STRATEGIE: EIN OFFENES OHR

Die Erfahrung zeigt: Mitarbeiter wissen selbst sehr gut, was ihnen fehlt und was ihnen helfen würde. Nimmt man die Aussagen der Mitarbeiter an und auch ernst, kann man viele attraktive und helfende Aktionen gestalten, die bei weitem nicht so kostenintensiv sind. Und man trifft damit genau den Puls der einzelnen Mitarbeiter.

Mitarbeiter spüren auch, ob das BGM/BGF wirklich gelebt wird und ob es von den Führungskräften in Vorbildfunktion umgesetzt wird – oder ob es nur eine Maßnahme sein soll, die damit als „erledigt“ gilt.

63 %

Anzahl der Deutschen, die ihr Stresslevel im Job als hoch oder eher hoch empfinden

KOMMUNIKATION
AUF AUGENHÖHE

Ein Mitarbeiter möchte sich wahrgenommen fühlen. Diese Wahrnehmung betrifft natürlich seine Arbeitsleistung – aber auch ihn selbst als Person, als Mensch in seinem Unternehmen.

Ein Mitarbeiter, dessen persönliche Lebensumstände sich verändert haben, wird vermutlich unter der psychischen Belastung leiden, dass seine Arbeitszeiten vom Betrieb nicht angepasst werden können. Ein Mitarbeiter, der weiß, dass sein Unternehmen auf solche individuellen Bedürfnisse schnell und ausreichend reagieren wird, kann dem Ganzen mit weniger Stress entgegensehen.

Und mit „Reagieren“ ist insbesondere ein wertschätzender und ehrlicher, gemeinsamer Austausch von Mitarbeiter zur Führungskraft gemeint – ohne sich einer Hierarchie hinzugeben. Also ein Austausch, der an einer beiderseitigen konstruktiven Lösung interessiert ist.

88 %

Anzahl der Arbeitnehmer in Deutschland, die sich von ihrem Vorgesetzten Interesse an sich als Mensch wünschen

MIT BGM & BGF
NACHHALTIG ERFOLGREICH

Die Maßnahmen für die Mitarbeiter sind entworfen und in der Umsetzung. Damit ist die Zeit für eine Bestandsaufnahme gekommen! Bei der Bewertung der Maßnahmen sollten neben statistischen Erhebungen auch unbedingt die Mitarbeiter selbst zu Wort kommen. Damit stellt der Betrieb unter Beweis, dass das BGM ernst genommen wird. Dass die Stimme der Belegschaft gehört wird. Dass man nachhaltig etwas verändern möchte. Dass es sich bei dem Projekt eben nicht nur um eine Eintagsfliege handelt.

BRINGT ALLE VORWÄRTS: EINE GESUNDE EINSTELLUNG

Ein nachhaltiges und gut umgesetztes BGM nutzt einem Unternehmen zu weit mehr als nur der Prävention von Erkrankungen:

  • Mitarbeiter fühlen sich gesehen und wertgeschätzt
  • Zufriedenheit und Motivation werden gesteigert
  • Angestellte identifizieren sich mehr mit dem Unternehmen

Dadurch stellen sich eine bessere Arbeitsleistung und eine hohe Arbeitgeberattraktivität ein. Und das ist in unseren heutigen Zeiten einer der wichtigsten Aspekte, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Und nicht zu vergessen: Diese Aspekte bewirken am Ende auch eine Steigerung der Kundenzufriedenheit.

EIN RESÜMEE: LOHNEN SICH BGM & BGF?

Jeder Euro, der ins BGM oder die BGF investiert wird, ist ein Euro mit hoher Refinanzierung. Denn er bringt ein Vielfaches an Nutzen für das gesamte Unternehmen. Motivierte, leistungsfähige und gesunde Mitarbeiter sind nämlich das größte Vermögen, welches ein Unternehmen haben kann.